Mein Leben mit Windhunden und was sonst noch so geredet wird

 


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Wer schützt uns vor Tierschützern? Eine unglaubliche Geschichte

Nach dem ich Ende Dezember 2009 von einer deutschen Tierschützerin in Spanien mit einem verlockendem Angebot, in Spanien für den Zierschutz tätig zu sein, bin ich jetzt ein 2tes Mal, 1 Jahr später wieder, voll verarscht worden… so fühle ich mich auf jeden Fall.

 

Es ist zwischenzeitlich sehr viel passiert. Über alles zu berichten wäre ein bisschen viel. Darum will ich hier mal von den jüngsten Ereignissen berichten, wie man z.B. selbst vom engagierten Tierschützern enttäuscht werden kann… nicht nur enttäuscht, sondern auch darüber, wie sie nachhaltig, negativ in mein Leben eingegriffen haben.

Ich weiß ja, dass unter den Tierschützern schon immer oftmals gezickt wird und auch hier und da zu Stutenbissigkeit kommt. Darum habe ich mich auch immer etwas zurückgehalten aber was ich jetzt schreibe, schlägt dem Fass wohl den Boden raus.

Ich hatte von Kontakten, übers Internet erfahren, dass Die Inhaber des privaten Tierheims „Kleine Arche Straelen“ ein Haus zu vermieten haben… es soll 110 m²  Wohnfläche haben und einen riesengroßen Garten. Die Eigentümer heißen Stillings und sollen sehr nette Leute sein. Sie finden aber keinen geeigneten Mieter, weil u.a. das Haus direkt am Tierheim ist und das Gebelle von den Hunden natürlich die meisten potenziellen Mieter abschreckt. Das hört sich für mich super an… genau das, wovon ich immer geträumt hatte.

Ich rief dort Mitte Okt. 2010 an und vereinbarte einen kurzfristigen Termin zur Besichtigung aus. Als ich dort eintraf, war ich gleich von dem Haus und auch von den Leuten begeistert, denn das war genau das, was ich mit vorstellte und für mich und meine Hunde so etwas wie ein Lottogewinn war..

 Stillings, die Eigentümer erschienen mir als super sympathische, engagierte und verlässliche Leute und hatten auch gleich einen Draht zueinander… alle auf einer Wellenlange. Nach 2 oder 3 Besuchen entschied ich mich das Haus zu mieten und wurde mir von ihnen auch zugesagt. Das Tierheim ist auf einer Fläche von 2,7 HA und hatte 2 große Ausläufe, die ich benutzen konnte. Nur an dem Haus musste schon noch Einiges gemacht werden, denn es war schon recht abgewohnt und stank extrem nach Tieren, weil dort oft Hunde ausgelagert wurden, wenn das Haim überfüllt war. Das Ganze sollte mir dann 500 Euro Warmmiete kosten… alles inklusive, nur mein Stromverbrauch käme noch hinzu. Für mich und meine Hunde war das ein Traumangebot, was ich gar nicht ablehnen konnte und habe auch schon zwischenzeitlich meine Wohnung in Herten wieder zum 1.4. vermietet. Da ich von der ganzen Sache echt begeistert war, wollte ich ihnen auch bei der täglichen Arbeit im Heim zur Hand gehen, weil Beide schon älter sind und gerade er nicht mehr so fit ist mir seinen 68 Jahren. Er hat Krebs, Gicht und was weiß ich noch und ich merkte auch, dass er beim Laufen schmerzen hatte und sich nur recht mühsam bewegen konnte. Ich dachte mir, dass sie Hilfe sicherlich gut brauchen können und es hätte mir auch Spaß gemacht. So, nun bin ich schon seit einiger Zeit laufend hin und her gefahren und im oberen Bereich Laminat verlegt, tapeziert, Holzwände ausgebessert, geschliffen, grundiert und Lackiert u.s.w…. also volles Programm eingelegt, denn vor mir muss wohl dort ein ziemlich laienhafter Hobbybastler sein Unwesen getrieben hatte und während der Arbeiten zeiget ich immer mehr Murcks, den ich versuchte, so gut es ging, wieder zu beheben, wodurch die Arbeiten immer mehr wurden. Aber egal, einmal richtig reinhauen aber dann ist letztendlich Ruhe mit der ganzen Sache. Ich hatte auch noch eine Menge Arbeit vor mir, um das Haus in Schuss zu bringen. Auch meinen Wohnwagen hatte ich schon dort im Garten stehen, um dort zu übernachten, solange nicht wenigstens ein Raum fertig war, damit man provisorisch darin übernachten konnte. Okay, einen Raum hatte ich schon so weit fertiggestellt, dass ich mich dort schon etwas häuslich für mich und meine Hunde einrichten konnte und wir nicht mehr im Wohnwagen frieren mussten. Auch hatte ich meinen Wohnsitz dort angemeldet und auch meine Hunde in Herten abgemeldet. Ich habe hier in Herten jede Woche altes Brot und Brötchen geschnorrt und sie für die Tiere mitgenommen, denn sie haben dort auch eine Menge Schafe. Ich wohnte also praktisch schon in Straelen, war aber in der Woche in Herten und übernachtete in meiner alten Wohnung, die ja praktisch leer stand. Da ich im Haus parallel noch viele Dinge zutun hatte und auch noch 2 andere Wohnungen herrichten musste, die auch noch zur Vermietung anstanden, war es ein ständiges Pendeln zwischen Straelen und Herten.

Am Wochenende zum 8/9. Januar war ich noch dort und habe am Haus gearbeitet und alles war noch in bester Ordnung und wir sprachen auch noch weiter Arbeiten für das folgende Wochenende ab. Auch hatte Annemarie mich zur Begrüßung noch herzlich umarmt… alles war noch perfekt.

Da ich auch in Herten eine Menge Sachen (2 oder 3 Anhängerladungen meines 2,7-Tonnen-Anhängers) hatte, die ich im hertener Haus verbauen wollte hatte ich sie mit nach Straelen genommen und ihnen für das Tierheim geschenkt, denn ich dachte mir, wenn ich nach Straelen ziehe, kann ich mir die ganzen Arbeiten in Herten sparen und brauchte dann all diese Sachen nicht mehr.

Da ich letzten Samstag, wie besprochen wieder nach Straelen fahren wollte, hatte ich meinen großen Anhänger beladen und noch für ca. 300 Euro Material zum Renovieren eingekauft. Als dann alles fertig war und ich wieder Zuhause ankam, bekam ich von Rainer Stillings einen kurzen Anruf, dass ich nun doch nicht in das Haus einziehen kann, weil ihre Nicht dort eingezogen ist, da sie sich von ihrem Mann trennt. Sie wäre von ihm geschlagen geschlagen worden und stehe jetzt ohne Mittel und Bleibe da. Nach dem Anruf stand ich regelrecht unter Schock und konnte gar nicht wirklich auf den Anruf reagieren und habe ihnen später ein Mail geschrieben, dass sie das Ganze mal überdenken sollen und ob sie wissen, in welche Situation sie mich jetzt dadurch gebracht haben und habe versucht, ihnen das kurz zu erklären, was das für eine Lawine auslösen wird, gerade weil meine Wohnung schon wieder zum 1.4. vermietet ist. Ich habe heute auch eine Antwort erhalten, aus der ich entnehmen konnte, dass es bei ihrer Entscheidung bleibt, da mir ja schließlich das Haus, in dem ich wohne mir selber gehört und im 2. Stock sowieso eine Wohnung frei wird und ich ja dort einziehen kann… Ende der der Durchsage.

Klar… ich bin wehen meiner Hunde und meiner kaputten Knie extra vor nicht einem Jahr vom ersten Stock ins Erdgeschoß gezogen, weil ich mit meinen kaputten Knien die Treppen nicht mehr schaffe und dann ziehe ich mit Sicherheit nicht noch in den 2. Stock hoch… und schon 2 mal nicht, weil ich meine Wohnung im EG auch erst kürzlich von Grund auf renovert hatte.

Nun habe ich mich gleich heute mit meiner Hausverwaltung in Verbindung gesetzt, da ich jetzt ganz klar in eine Notsituation gekommen bin aber ich habe voll die Arschkarte gezogen. Ich muss aus meiner Wohnung raus, in die ich erst im letzten Frühjahr eingezogen. Ich bin, wie ich zuvor schon erwähnte, vom ersten Stock ins EG wegen meiner Hunde und meiner kaputten Knie runtergezogen, damit meine Hunde direkten Zugang zum Garten haben und ich nicht immer die vielen Treppen steigen muss, was mir wegen der Knie sehr schwer fällt. Rein theoretisch könnte ich auf eine andere Wohnung im Haus ausweichen aber dann komme ich vom Regen in die Traufe wegen meiner Knie, was mir überhaupt nicht hilft.

Ich werde jetzt mit einem Freund zusammen am Samstag nach Straelen fahren und meine Sachen und den Wohnwagen holen. Ich werde das zwar nicht an einem Tag schaffen aber um nicht nochmal ein zweites Mal zur Kleinen Arche fahren zu müssen, werde ich meinen Wohnwagen aus dem Garten ziehen und irgendwo in Straelen, auf einen öffentlichen Parkplatz abstellen und zuerst meine Klamotten nach Hause fahren und den Tag darauf werde ich dann meinen Wohnwagen holen… ich will nur noch einfach meine Ruhe haben und muss mich jetzt in erster Linie darum kümmern, dass ich meine Wohnung in Herten nicht auch noch verliere.

Mittlerweile zwingt sich mir der Gedanke auf, das eben manchmal vor lauter Tierschutzengagement hier und da auch mal ein Mensch auf der Strecke bleibt. Das Ganze geht ja auch nicht nur um meine Person, sondern auch um meine Hunde, wobei sich mir zusätzlich die Meinung aufdrängt, dass manchmal auch Tiere vor Tierschützern geschützt werden müssen.

21.1.11 11:38
 
Letzte Einträge: … und wieder das Gleiche, Tierarzttermin , Ups… das wird wieder kosten, Scheiß asoziales Pack, Kikami, die arme Maus ist verletzt, Wie falsch doch manche Leute sind



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